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Kirchengeschichte

Das Fach Kirchengeschichte ist eine Teildisziplin der Theologie und arbeitet mit den gleichen Methoden wie die allgemeine Geschichtswissenschaft, insbesondere mit der historisch-kritischen Methode. Das heißt, mit Hilfe der wissenschaftlichen, quellenkritischen Untersuchung von Zeugnissen aus der zu betrachtenden historischen Epoche geht es darum, das Christentum in seinen historischen Erscheinungsformen zu verstehen, und den Zusammenhang von geschichtlichem Gewordensein und gegenwärtigen Problemfeldern des innerchristlichen Diskurses zu erhellen.

Im Mittelpunkt stehen dabei die historischen Entwicklungen der Dogmen- und Theologiegeschichte, der kirchlichen Institutionen, christlicher Lebens-, Glaubens- und Frömmigkeitsformen, aber auch christliche Kunst und Literatur. Die Kirchengeschichte legt dabei besonderen Wert auf die Kontextualisierung der kirchlichen Entwicklungen und muss somit diese zeitlich und räumlich je unterschiedlichen Faktoren berücksichtigen: Politik, Recht, Gesellschaft, Wissenschaft, Kultur, Ökonomie, Demographie, Institutionen/Strukturen etc.

Die Vielgestaltigkeit des Christentums ergibt sich daraus, dass es stets in direktem Austauschprozess mit den jeweils umgebenden Kulturen stand und heute noch steht, weshalb Kirchengeschichte in Rostock als interkulturelle Christentumsgeschichte betrieben wird. Schwerpunkte der Forschung sind die Geschichte des Christentums im Hochmittelalter sowie die Kirchengeschichte des Nordens in der Frühen Neuzeit.

MitarbeiterInnen

Lehrstuhlinhaber

Prof. Dr. Heinrich Holze

 

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen

Steffie Schmidt

Felix Seidel, Dipl.-Theol.

 

Gastauftrag

PD Dr. Dimitrios Moschos (E-Mail)

 

Emeriti

Prof. Dr. Friedhelm Winkelmann

Prof. Dr. Dr. Gert Haendler

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