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Die Universitätskirche


Diese gotische Klosterkirche ‚Zum Heiligen Kreuz’ hat in ihrer Geschichte schon als Kunstmuseum, als Bibliothek und als Raum zum Wäschetrocknen gedient – seit 1899 ist sie Universitätskirche. In ihrer besonderen akademisch-religiösen Nutzung ist sie die einzige Universitätskirche in Ostdeutschland. Dies war sie auch die ganze DDR-Zeit hindurch. 

Die Gründungslegende besagt, dass das Kloster zum Heiligen Kreuz 1270 als Sühnestiftung der Königin Margarete von Dänemark erbaut wurde. Von einer Wallfahrt nach Rom brachte die Königin einen Splitter vom Kreuz Christi mit. Diese Reliquie findet sich noch heute in einer Kapsel aus Bergkristall in der Brust des Gekreuzigten in der Triumphkreuzgruppe über dem Chorraum.

Heute finden in der Universitätskirche die Universitätsgottesdienste statt, Seminare der theologischen Fakultät, Gastvorträge und natürlich Konzerte. Alle Promovenden und Habilitierten erhalten hier in einem akademischen Festakt ihre Urkunden. Ein multifunktionaler Kirchenraum – wenn man so will, eine Kulturkirche.

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