Dipl. theol. Jakob Kühn

Wissenschaftliche Laufbahn

  • 2008-2013 Studium an der Theologischen Fakultät Rostock
  • 2010–2013 Hilfswissenschaftler bei Prof. Dr. Klie
  • 2013–2014 Studium an der Theologischen Fakultät Wien
  • 2013–2014 Studienassistent bei Prof. Dr. Danz
  • 2014–2016 Studium an der Theologischen Fakultät Rostock
  • 2014-2015 Hilfswissenschaftler bei Prof. Dr. Klie
  • Seit 2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Universität Rostock / Lehrstuhl für Praktische Theologie

Dipl. theol. Jakob Kühn

Theologische Fakultät
Universitätsplatz 1 - Raum 308
18055 Rostock

Tel.: +49 381 / 498-8451
jakob.kuehnuni-rostockde

Sprechzeiten

Nach Vereinbarung.

Veröffentlichungen

Aufsätze

2019

  • Zus. mit Thomas Klie: Obliegenheiten. Zur Einführung, in: Thomas Klie/Jakob Kühn (Hg.), Bestattung als Dienstleistung. Ökonomie des Abschieds, Stuttgart  2019, 7-18.
  • Bestattung als Dienstleistung - ein Tagungsrückblick zur funerale7 in: Thomas Klie/Jakob Kühn (Hg.), Bestattung als Dienstleistung. Ökonomie des Abschieds, Stuttgart  2019, 163-174.

2018

  • Zus m. Prof. Thomas Klie: Kompetenz und Performanz in der homiletischen Erstausbildung. 
    Das Rostocker Modell der Predigtdidaktik, in: Ursula Roth / Jörg Seip / Bernhard Spielberg (Hg.): 
    Geforderte Rede. Konstellationen, Kontexte und Kompetenzen des Predigens, Ökumenische Studien zur Predigt, Bd. 11, Don Bosco: München 2018, 239-252.

2017

  • Kleine Theoriegeschichte der Kasualrede, in: Klie, Thomas/Fendler, Folkert/Gattwinkel, Hilmar (Hg.): On demand. Kasualkultur der Gegenwart, Kirche im Aufbruch Bd. 24, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt 2017, 87-108.

Sammelbände

Thomas Klie/Jakob Kühn (Hg.)
Bestattung als Dienstleistung.
Ökonomie des Abschieds
Stuttgart: Kohlhammer-Verlag 2019
176 Seiten
ISBN: 978-3-17-0361654-5
32,- EUR

Bestattungen sind nicht nur ein trauriger Kasus, sondern immer auch ein Anlass, an dem vielfältige Dienstleistungen erbracht werden. Bei kaum einem anderen Lebensvollzug treten Pietät und Ökonomie, Religions- und Wirtschaftssystem in so engen Kontakt. Eine Grabrede will entworfen werden, aber auch eine Grabstelle erworben. Trost soll zugesprochen werden, aber auch ein Bestattungsunternehmen beauftragt.

Mit Beiträgen von Thomas Klie, Jakob Kühn, Hilmar Gattwinkel, Susanne Zingel, Annedore Lemke, Thies Jarecki, Elina Bernitt, Christian Brock, Maxi Bergel, Christopher Kaatz, Folkert Fendler, Dirk Battermann, Martin Schulz, Anna Ziegenhagen, Jens Schlamelcher

Forschung

Forschung

  • Kasualtheorie
  • Homiletik
  • Kasualhomiletik
  • Sepulkralkultur
Promotionsprojekt

Promotionsprojekt

Die Kasualrede. Homiletische Rekonstruktion einer praktisch-theologischen Systemstelle.

Zielstellung: Entwurf einer fundamentalhomiletischen Theorie der Kasualrede in kritischer Auseinandersetzung mit gegenwärtigen kasualtheoretischen und homiletischen Konzepten.

Kurzbeschreibung des Forschungsvorhabens: In dem Promotionsvorhaben soll in kritischer Auseinandersetzung mit aktuellen Kasualtheorien bzw. homiletischen Konzepten eine integrale Theorie der Kasualrede entwickelt werden. Formaler Anlass dieses Vorhabens ist der durchaus überraschende Befund, dass nach Friedrich Niebergalls grundlegender Monographie (1905) keine umfassende Theorie der Kausalpredigt mehr vorgelegt worden ist. Es liegen zwar Darstellungen zur Homiletik einzelner Kasualien vor, aber das Verhältnis von Kasus, Ritus und Rede ist derzeit in der Praktischen Theologie fundamentalhomiltetisch fast vollständig aus dem Blick geraten. Und dies in doppelter Weise: In den vorliegenden Kasualtheorien bleibt die genannte Relation in signifikanter Weise unterbestimmt. Und in den aktuellen homiletischen Theorien wird auf das spezifische Genus der Kasualpredigt allenfalls am Rande reflektiert.
Diese markante Forschungslücke soll in diesem Projekt geschlossen werden. Dazu werden zunächst die gegenwärtig diskutierten kasualtheoretischen Zugänge analysiert und das jeweilige Verständnis von Kasualrede rekonstruiert. Da die Kasualrede in ihrer Bestimmung – je nach Theoriezugriff – unterschiedlich konzeptualisiert wird, geht es darum, in einem ersten – eher hermeneutischen – Arbeitsschritt, die bestimmenden Parameter sowohl in Bezug auf den einzelnen Fall (der Kasus der Kasualien) als auch in Hinblick auf die aktuelle Wahrnehmung der Kasualien (spätmoderne Kasualkultur) zusammenzuführen. Konstitutiv für die Bestimmung kategorialer Parameter einer Kasualhomiletik sind all jene Aspekte, die in ihrer wiederkehrenden und/oder fallbezogenen Weise die Kasualrede (als ein Bestandteil des Kasualgeschehens) konturieren. Es soll also ein kategoriales Raster entwickelt werden, das auf der empirischen Basis einzelner Kasualien diese abstrahiert und in eine systematisierende Darstellung einzeichnet.

Jakob Kühn September 2016

Tagungen

Eine Zusammenstellung der aktuellen Tagungen am Lehrstuhl für Praktische Theologie finden Sie auf der Seite des Lehrstuhlinhabers.


Netzwerk Tagung 6

24.07.- 26.07.2020

Bienvenue, wir freuen uns auf Strasborug (24.-26. Juli 2020)

Das praktisch-theologische Nachwuchsnetzwerk trifft sich diesmal im Sommer in Strasbourg. Ein Treffen von Qualifikanden für Qualifikanden, offen für jeden, der sich einbringen möchte und mit viel Raum für die gegenseitige Vorstellung und Diskussion eigener Projekte. Wir freuen uns, dass wir das Institut für Ökumenische Forschung näher kennenlernen können und dort auch tagen. 

Die Tagungsgebührbeträgt 25 Euro und ist nach Anmeldung zu überweisen. 

Die Tagung organisieren Maria Hinsenkamp (Strasbourg), Lennart Jentsch (Köln), Saskia von Münster (Erlagnen), Christoph Wiesinger (Heidelberg) & Jakob Kühn (Rostock).

Anmeldung: 

Dipl.-Theol. Jakob Kühn
jakob.kuehn@uni-rostock.de
Theologische Fakultät Rostock/Praktische Theologie

Tagungsort:

Institut für Ökumenische Forschung
8, rue Gustave Klotz
F – 6700 Strasbourg  

 


Friedhof und Leben Eine Pilotstudie zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit kirchlicher Friedhöfe

Workshop II: Friedhöfe zwischen Kommunikation, Religion und Gedenken 20.-21.03.2020

Der Erhalt kirchlicher Friedhöfe – vor allem in ländlichen Regionen – steht zunehmend in einer engen Verbindung zum Gemeindekonzept der Kirchengemeinde und deren Verständnis als Akteur im Gemeinwesen. Friedhöfe sind als Trauer- und Gedenkorte gleichsam ein öffentliches Fenster der Erinnerung und des kirchlichen Umgangs mit Erinnerungs- und Trauerkultur. Gleichzeitig sind sie aber auch Orte des Lebens, der Begegnung. Darüber werden sie immer auch als ein Schaufenster der Kirchengemeinde wahrgenommen. 

Der zukünftige Friedhofsbetrieb und die Orientierung an Veränderungen in der Friedhofs- und Bestattungskultur brauchen heute vielfältige Kommunikationsformen und eine gute Öffentlichkeitsarbeit. Netzwerke sind notwendig, in denen unterschiedliche Akteure mit je eigenen Schwerpunkten zur Friedhofsentwicklung beitragen. 

Dieser Workshop in der Mitte der Projektlaufzeit dient dem gemeinsamen Austausch aller Projektpartner und Interessierten. Neben Impulsvorträgen und Diskussionen soll hier auch bereits ein Zwischenfazit zur Studie gezogen werden.

Prof. Dr. Thomas Klie, Theologische Fakultät Rostock

Anmeldung: 
Dipl.-Theol. Jakob Kühn
jakob.kuehn@uni-rostock.de
Theologische Fakultät Rostock/Praktische Theologie

weitere Informationen unter: https://www.bestattungskultur.uni-rostock.de/forschung/friedhof-leben/





Bild und Performanz


Funerale 7


Netzwerktagung 4


On demand