Dipl. theol. Jakob Kühn

Wissenschaftliche Laufbahn

  • 2008-2013 Studium an der Theologischen Fakultät Rostock
  • 2010–2013 Hilfswissenschaftler bei Prof. Dr. Klie
  • 2013–2014 Studium an der Theologischen Fakultät Wien
  • 2013–2014 Studienassistent bei Prof. Dr. Danz
  • 2014–2016 Studium an der Theologischen Fakultät Rostock
  • 2014-2015 Hilfswissenschaftler bei Prof. Dr. Klie
  • Seit 2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Universität Rostock / Lehrstuhl für Praktische Theologie

Dipl. theol. Jakob Kühn

Theologische Fakultät
Universitätsplatz 1 - Raum 308
18055 Rostock

Tel.: +49 381 / 498-8451
jakob.kuehn(at)uni-rostock(dot)de

Sprechzeiten

Mi.: 09:00-11:00

Veröffentlichungen

Aufsätze

  • "Kleine Theoriegeschichte der Kasualrede". (im Druck)
Forschung

Forschung

  • Kasualtheorie
  • Homiletik
  • Kasualhomiletik
Promotionsprojekt

Promotionsprojekt

Die Kasualrede. Homiletische Rekonstruktion einer praktisch-theologischen Systemstelle.

Zielstellung: Entwurf einer fundamentalhomiletischen Theorie der Kasualrede in kritischer Auseinandersetzung mit gegenwärtigen kasualtheoretischen und homiletischen Konzepten.

Kurzbeschreibung des Forschungsvorhabens: In dem Promotionsvorhaben soll in kritischer Auseinandersetzung mit aktuellen Kasualtheorien bzw. homiletischen Konzepten eine integrale Theorie der Kasualrede entwickelt werden. Formaler Anlass dieses Vorhabens ist der durchaus überraschende Befund, dass nach Friedrich Niebergalls grundlegender Monographie (1905) keine umfassende Theorie der Kausalpredigt mehr vorgelegt worden ist. Es liegen zwar Darstellungen zur Homiletik einzelner Kasualien vor, aber das Verhältnis von Kasus, Ritus und Rede ist derzeit in der Praktischen Theologie fundamentalhomiltetisch fast vollständig aus dem Blick geraten. Und dies in doppelter Weise: In den vorliegenden Kasualtheorien bleibt die genannte Relation in signifikanter Weise unterbestimmt. Und in den aktuellen homiletischen Theorien wird auf das spezifische Genus der Kasualpredigt allenfalls am Rande reflektiert.
Diese markante Forschungslücke soll in diesem Projekt geschlossen werden. Dazu werden zunächst die gegenwärtig diskutierten kasualtheoretischen Zugänge analysiert und das jeweilige Verständnis von Kasualrede rekonstruiert. Da die Kasualrede in ihrer Bestimmung – je nach Theoriezugriff – unterschiedlich konzeptualisiert wird, geht es darum, in einem ersten – eher hermeneutischen – Arbeitsschritt, die bestimmenden Parameter sowohl in Bezug auf den einzelnen Fall (der Kasus der Kasualien) als auch in Hinblick auf die aktuelle Wahrnehmung der Kasualien (spätmoderne Kasualkultur) zusammenzuführen. Konstitutiv für die Bestimmung kategorialer Parameter einer Kasualhomiletik sind all jene Aspekte, die in ihrer wiederkehrenden und/oder fallbezogenen Weise die Kasualrede (als ein Bestandteil des Kasualgeschehens) konturieren. Es soll also ein kategoriales Raster entwickelt werden, das auf der empirischen Basis einzelner Kasualien diese abstrahiert und in eine systematisierende Darstellung einzeichnet.

Jakob Kühn September 2016