Dipl. theol. Jakob Kühn

Wissenschaftliche Laufbahn

  • 2008-2013 Studium an der Theologischen Fakultät Rostock
  • 2010–2013 Hilfswissenschaftler bei Prof. Dr. Klie
  • 2013–2014 Studium an der Theologischen Fakultät Wien
  • 2013–2014 Studienassistent bei Prof. Dr. Danz
  • 2014–2016 Studium an der Theologischen Fakultät Rostock
  • 2014-2015 Hilfswissenschaftler bei Prof. Dr. Klie
  • Seit 2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Universität Rostock / Lehrstuhl für Praktische Theologie

Mitgliedschaften

  • Arbeitskreis Kasualtheorie
  • Organisationsteam: Praktisch-theologische Netzwerk-Tagung
  • Vertreter des Mittelbaus der THF (zusammen mit K. Lemm)

Projekte

  • Friedhof & Leben. Gemeinwesen – Bestattungskultur – Gemeindeentwicklung.
    Eine Pilotstudie zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit kirchlicher Friedhöfe

  • Grund- und Spezialfragen der Praktischen Theologie – digital                                                                   (gefördert durch den PSL-Fond der Universität Rostock)

 

Dipl. theol. Jakob Kühn

Theologische Fakultät
Universitätsplatz 1 - Raum 308
18055 Rostock

Tel.: +49 381 / 498-8451
jakob.kuehnuni-rostockde

Sprechzeiten

n.V.

Veröffentlichungen

Aufsätze

2020

  • Klie, Thomas/Kühn, Jakob: Einleitung: Die Dinge, der Trost und die Erinnerung, in: Thomas Klie/Jakob Kühn (Hg.): Die Dinge die bleiben. Reliquien im interdisziplinären Diskurs, Bielefeld: transcript 2020, S. 7-16.
  • Kühn, Jakob: Das Bestattungsgespräch in homiletischer Perspektive, in: Bühler, Maximilian/Pönnighaus, Miriam/Volke, Florian (Hg.): Kasualgespräche im Wandel. Eine kirchliche Praxis im Spannungsfeld von Tradition und gesellschaftlichem Umbruch, Berlin 2020.

  • Klie, Thomas/Kühn, Jakob: Familie und Religion, in: Ecarius, Jutta/Schierbaum Anja (Hg.): Handbuch Familie. Gesellschaft, Familienbeziehungen und differentielle Felder, Wiesbaden 2020.

  • Klie, Thomas/Kühn, Jakob: Das Jenseits der Darstellung. Zur Einführung, in: Thomas Klie/Jakob Kühn (Hg.): Das Jenseits der Darstellung. Postdramatische Performanzen in Kirche und Theater, Bielefeld 2020, 7-11.

2019

  • Klie, Thomas/Kühn, Jakob: Obliegenheiten. Zur Einführung, in: Thomas Klie/Jakob Kühn (Hg.), Bestattung als Dienstleistung. Ökonomie des Abschieds, Stuttgart  2019, 7-18.
  • Kühn, Jakob: Bestattung als Dienstleistung - ein Tagungsrückblick zur funerale7 in: Thomas Klie/Jakob Kühn (Hg.): Bestattung als Dienstleistung. Ökonomie des Abschieds, Stuttgart  2019, 163-174.

2018

  • Klie, Thomas/Kühn, Jakob: Kompetenz und Performanz in der homiletischen Erstausbildung. Das Rostocker Modell der Predigtdidaktik, in: Ursula Roth / Jörg Seip / Bernhard Spielberg (Hg.): Geforderte Rede. Konstellationen, Kontexte und Kompetenzen des Predigens, Ökumenische Studien zur Predigt, Bd. 11, Don Bosco: München 2018, 239-252.

2017

  • Kühn, Jakob: Kleine Theoriegeschichte der Kasualrede, in: Klie, Thomas/Fendler, Folkert/Gattwinkel, Hilmar (Hg.): On demand. Kasualkultur der Gegenwart, Kirche im Aufbruch Bd. 24, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt 2017, 87-108.

Sammelbände & Studien

Thomas KLIE/Jakob KÜHN/Reinhard WIENECKE/Frank HAMBURGER (Hrsg.)
Friedhof und Leben.
Eine Pilotstudie zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit kirchlicher Friedhöfe
134 Seiten
ISBN: 978-3-00-066878-4
Die Studie kann kostenfrei bezogen werden (Kontakt: jakob.kuehn@uni-rostock.de)

Die Pilotstudie zur Friedhofskultur in Norddeutschland untersuchte exemplarisch ausgewählte Friedhöfe empirisch. Ein Forscherteam führte Gespräche, stellte Zahlen zusammen und analysierte Interviews. Ziel war es, innovative Ideen für zukunftsträchtige Friedhöfe zu entwickeln, zu evaluieren und exemplarisch umzusetzen. In Kooperation mit den jeweiligen Friedhofsträgern und Gemeinden wurden Entwicklungspotenziale ausgelotet und erprobt.

 

 

 

 

 

 

Thomas KLIE/Jakob KÜHN (Hg.)
FeinStoff.
Anmutungen und Logiken religiöser Textilien
Praktische Theologie heute, Band 178
Stuttgart: Kohlhammer 2020
220 Seiten, 15 Abb.
ISBN 978-3-17-037681-6
38,00 EUR

Jede Religion zeigt sich kulturell immer auch wohl betucht. Vordergründig dominieren die opulenten liturgischen Gewänder in den orthodoxen Kirchen wie im römischen Katholizismus die Alltagswahrnehmung. Aber auch der Protestantismus kennt eine Fülle textiler Artefakte. Das sind außer den verschiedenen Talarformen vor allem Kollare, Antependien und Paramente. In jüngster Zeit wird die Vielgestalt religiöser Textilien neu entdeckt. Im Spiel mit entsprechenden Stilgesten werden sie zu Texten mit Bedeutung. Zwischen symbolischer Repräsentanz und klerikaler Attitüde, vestimentärer Requisite und pastoraler Tradition, Anmutung und Verhüllung - wie sind die spezifischen Markierungen in der materialen Ausdruckskultur der Spätmoderne zu verstehen?

 

 

 

 

 

Thomas KLIE/Jakob KÜHN (Hg.)
Die Dinge, die bleiben.
Reliquien im interdisziplinären Diskurs
Bielefeld: transcript 2020
260 Seiten

ISBN: 978-3-8376-5213-0
33,00 EUR

Bei einer Bestattung sind es Dinge der materialen Kultur, die sorgsam aufbewahrt werden: Fotos, Kleidungsstücke, Briefe, Erinnerungsurnen oder -diamanten. Diese Artefakte haben für die Angehörigen die Bedeutung von Privat-Reliquien. Während die katholische Kirche in der kultischen Verehrung heiliger Überreste eine lange Tradition pflegt, kultiviert der Protestantismus diese Praxis nicht. In der spätmodernen Religions- und Bestattungspraxis fließen die konfessionellen Kontraste jedoch ineinander. Die Wiederentdeckung des Nahverhältnisses von Dingen und Menschen in der Sepulkralkultur signalisiert theologischen, religions- und kulturwissenschaftlichen Klärungsbedarf, dem sich die Beiträgerinnen und Beiträger des Bandes verständigungsorientiert im interdisziplinären Diskurs annehmen.

 

 

 

 

 

Thomas Klie/Jakob Kühn (Hg.):
Das Jenseits der Darstellung.
Postdramatische Performanzen in Kirche und Theater
transcript: Bielefeld 2020
214 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5162-1
35,- EUR

Die Welt des Theaters hat sich verändert – und mit ihr die sie denkende Theorie. Was sich in den letzten beiden Dekaden als »postdramatisches Theater« andeutete, ist derzeit dabei, stilistisch die dramaturgische Arbeit im Theater zu verändern. Zeitgleich rückte der in den 1990er Jahren geführte Diskurs zur dramaturgischen Gestalt der evangelischen Liturgie erstaunliche Neuentdeckungen ins Bewusstsein. Inszenierung und Präsenz, Rolle, Leiblichkeit, Text und Spiel waren die zentralen Kategorien der liturgiewissenschaftlichen Verständigung. In diesem Band wird das »postdramatische Theater« erstmals praktisch-theologisch rezipiert, um die sakrale Theatralität über sich aufzuklären.

 

 

 

 

 

 

Thomas Klie/Jakob Kühn (Hg.):
Bestattung als Dienstleistung.
Ökonomie des Abschieds
Stuttgart: Kohlhammer-Verlag 2019
176 Seiten
ISBN: 978-3-17-0361654-5
32,- EUR

Bestattungen sind nicht nur ein trauriger Kasus, sondern immer auch ein Anlass, an dem vielfältige Dienstleistungen erbracht werden. Bei kaum einem anderen Lebensvollzug treten Pietät und Ökonomie, Religions- und Wirtschaftssystem in so engen Kontakt. Eine Grabrede will entworfen werden, aber auch eine Grabstelle erworben. Trost soll zugesprochen werden, aber auch ein Bestattungsunternehmen beauftragt.

Mit Beiträgen von Thomas Klie, Jakob Kühn, Hilmar Gattwinkel, Susanne Zingel, Annedore Lemke, Thies Jarecki, Elina Bernitt, Christian Brock, Maxi Bergel, Christopher Kaatz, Folkert Fendler, Dirk Battermann, Martin Schulz, Anna Ziegenhagen, Jens Schlamelcher


Forschung

Forschung

  • Homiletik
  • Kasualtheorie
  • Sepulkralkultur
Promotionsprojekt

Promotionsprojekt

Die Kasualrede. Homiletische Rekonstruktion einer praktisch-theologischen Systemstelle.

Zielstellung: Entwurf einer Theorie der Kasualrede in kritischer Auseinandersetzung mit gegenwärtigen kasualtheoretischen und homiletischen Konzepten.

Kurzbeschreibung des Forschungsvorhabens: In dem Promotionsvorhaben soll in kritischer Auseinandersetzung mit aktuellen Kasualtheorien bzw. homiletischen Konzepten eine integrale Theorie der Kasualrede entwickelt werden. Formaler Anlass dieses Vorhabens ist der durchaus überraschende Befund, dass nach Friedrich Niebergalls grundlegender Monographie (1905) keine umfassende Theorie der Kausalpredigt mehr vorgelegt worden ist. Es liegen zwar Darstellungen zur Homiletik einzelner Kasualien vor, aber das Verhältnis von Kasus, Ritus und Rede ist derzeit in der Praktischen Theologie fundamentalhomiltetisch fast vollständig aus dem Blick geraten. Und dies in doppelter Weise: In den vorliegenden Kasualtheorien bleibt die genannte Relation in signifikanter Weise unterbestimmt. Und in den aktuellen homiletischen Theorien wird auf das spezifische Genus der Kasualpredigt allenfalls am Rande reflektiert.
Diese markante Forschungslücke soll in diesem Projekt geschlossen werden. Dazu werden zunächst die gegenwärtig diskutierten kasualtheoretischen Zugänge analysiert und das jeweilige Verständnis von Kasualrede rekonstruiert. Da die Kasualrede in ihrer Bestimmung – je nach Theoriezugriff – unterschiedlich konzeptualisiert wird, geht es darum, in einem ersten – eher hermeneutischen – Arbeitsschritt, die bestimmenden Parameter sowohl in Bezug auf den einzelnen Fall (der Kasus der Kasualien) als auch in Hinblick auf die aktuelle Wahrnehmung der Kasualien (spätmoderne Kasualkultur) zusammenzuführen. Konstitutiv für die Bestimmung kategorialer Parameter einer Kasualhomiletik sind all jene Aspekte, die in ihrer wiederkehrenden und/oder fallbezogenen Weise die Kasualrede (als ein Bestandteil des Kasualgeschehens) konturieren. Es soll also ein kategoriales Raster entwickelt werden, das auf der empirischen Basis einzelner Kasualien diese abstrahiert und in eine systematisierende Darstellung einzeichnet.

Jakob Kühn September 2016

Tagungen

Eine Zusammenstellung der aktuellen Tagungen am Lehrstuhl für Praktische Theologie finden Sie auf der Seite des Lehrstuhlinhabers.

Ciao bello!

Wissenschaftliche Fachtagung, 07.-09.10.2021

Das Haustier wird oft Familienmitgliedern gleichgestellt und bildet mit seiner Bezugsperson eine enge Gemeinschaft über Jahre hinweg. Für viele alleinstehende ältere Menschen ist das Haustier ein zentraler Resilienzfaktor. Eine große Anzahl möchte darum auch über den Tod hinaus die Verbundenheit mit dem geliebten tierischen Gefährten zum Ausdruck bringen.

Inzwischen gibt es in Deutschland Möglichkeiten, Mensch und Tier gemeinsam auf einem Friedhof in einem gemeinsamen Urnengrab bestatten zu lassen. Laut einer EMNID-Umfrage von 2016 befürwortet immerhin knapp die Hälfte (49%) der Befragten gemeinsame Gräber für Tiere und Menschen. Die Fa. Mevisto (Österreich) bietet sogar an, das Gemisch aus humaner und tierischer Kremierungsasche zu einem Rubin zu transformieren. Der bekannteste historische Beleg für das postmortale Miteinander von Mensch und Tier ist das Grab Friedrichs des Großen, der schon zu Lebzeiten entschied, seine Hunde ebenfalls im Bereich seiner Gruft zu bestatten.

Auf dieser Tagung soll die Problematik von Mensch-Tier-Bestattungen in interdisziplinärer Weite und im Kontext der Human-Animal-Studies diskutiert werden. 

Tagungsleitung:

Prof. Dr. Thomas Klie
Theologische Fakultät Rostock/Praktische Theologie

Anmeldung:

Dipl.-Theol. Jakob Kühn
jakob.kuehn@uni-rostock.de
Theologische Fakultät Rostock/Praktische Theologie

www.bestattungskultur.uni-rostock.de/funerale-10/

Teilnahme: kostenfrei

Tagungsort:

Hörsaal 323, Universitätshauptgebäude
(linker Flügel, 3. Etage)
Universitätsplatz 1
18055 Rostock

Flyer_funerale 10_Download


Netzwerk Tagung 7

23.09.-25.09.2021

Hello, ooh-oh, VIENNA CALLING (23.–25. September 2021)!
Die lebenswerteste Stadt der Welt wartet auf dich: Oh, du mein schönes Wien!
Nach einer Corona-Pause startet die Netzwerk-Tagung nun wieder durch, wenn es das Schicksal gut mit uns meint! Wien ist freilich anders. Das praktisch-theologische Nachwuchsnetzwerk bleibt aber wie es immer schon war: von Menschen mit PT-Qualifikationsprojekt, offen für alle, die sich einbringen möchten, mit viel Raum für gegenseitige Vorstellung und Diskussion der Projekte. Wer angesichts der namhaften Kaffeehäuser, der gestandenen Heurigen und dem obligatorischen Sechzehnerblech am Würschtlstandl daran zweifelt, ob wir in dieser Stadt überhaupt ins Arbeiten kommen können, dem/der sei versichert: Das geht sich aus!

Anmeldung bis 15. August 2021 an:
    nadine.mund(at)univie.ac.at

Organisation 
Die Tagung organisieren Bernhard Lauxmann (Wien), Nadine Mund (Wien), Maria Hinsenkamp (Strasbourg), Jakob Kühn (Rostock), Saskia von Münster (Erlangen) und Christoph Wiesinger (Heidelberg).

Weitere Infos auf dem Flyer:
 


Wiss. Fachtagung "Kasualdinge"

11.-12.6.2021 / Universität Rostock

In der Praktischen Theologie wird die in den Kultur- und Sozialwissenschaften längst etablierte Forschung zur materialen Kultur bislang nur sehr zögerlich mitvollzogen. Die stillschweigende Exkommunikation der Dinge aus dem praktisch-theologischen Diskurs überrascht, aber sie hat natürlich Gründe und eine lange Geschichte. Die Praktische Theologie hat sich, beginnend mit Schleiermachers frühromantischer Gefühlstheologie, immer am selbstreflexiven und theonomen Subjekt bzw. an der religiösen Kommunikation und Interaktion zwischen authentischen Subjekten orientiert. In dieser Tradition blieb die Praktische Theologie, die fachlich noch am ehesten mit den konkreten Dingen des Lebens befasst ist, bis in die jüngste Vergangenheit hin eher blind für die in den Sach-Verhalten ruhenden Vermittlungsleistungen, ihre eigenlogische Gravität und ihre Widerspenstigkeit. Dazu kommt, dass Dinge im Kontext der kirchlichen Religionskultur aufgrund ihrer Vertrautheit und pastoralen Alltäglichkeit kaum die theologische Neugier wecken.
Die Forschungen zur materialen Kultur, die außerhalb der Theologie derzeit kaum noch zu überschauen ist, ist stark interdisziplinär ausgelegt – kein Fach kann sie ohne Bezugnahmen auf andere Fachdiskurse einhegen. Die epistemische Wahrnehmung der materiellen Umwelt, und hier insbesondere die Neuvermessung des Verhältnisses von Subjekt und Objekt, von Bedeutungszuschreibungen und -verweigerungen, von Aktivität und Passivität, beschreibt im Blick auf Sach-Verhalte einen Theoriezugriff, der die Sicht auf kasuelle Vollzüge durchaus zu ergänzen bzw. zu korrigieren vermag.
Wenn Dinge auch „handeln“ bzw. mithandeln können – so die These –, dann sind die handelnden Subjekte auf eine Instanz verwiesen, die nicht vollends unter ihrer Kontrolle ist. Dinglich realisierte, an Dinge delegierte, dinglich vermittelte Handlungen konterkarieren die allzu glatte Vorstellung vom instrumentellen Handeln. Diese von Latour und Serre grundgelegte Spur im Handlungsportfolio kirchlicher Religion weiterzuverfolgen, zumal einer von Grund auf spiritualisierten, an-ästhetischen Religion wie dem Protestantismus, wirft eine ganze Reihe offener Fragen auf, die die beantrage Fachtagung motiviert hat und diese inspirieren soll.
Die Beiträge sollen in einem Tagungsband im Kohlhammer Verlag, Stuttgart publiziert werden.


+++ corona-bedingter Ausfall +++

Wir freuen uns auf die Netzwerk Tagung 7 im Herbst 2021 in Wien!

Netzwerk Tagung 6

24.07.- 26.07.2020

Bienvenue, wir freuen uns auf Strasborug (24.-26. Juli 2020)

Das praktisch-theologische Nachwuchsnetzwerk trifft sich diesmal im Sommer in Strasbourg. Ein Treffen von Qualifikanden für Qualifikanden, offen für jeden, der sich einbringen möchte und mit viel Raum für die gegenseitige Vorstellung und Diskussion eigener Projekte. Wir freuen uns, dass wir das Institut für Ökumenische Forschung näher kennenlernen können und dort auch tagen. 

Die Tagungsgebührbeträgt 25 Euro und ist nach Anmeldung zu überweisen. 

Die Tagung organisieren Maria Hinsenkamp (Strasbourg), Lennart Jentsch (Köln), Saskia von Münster (Erlagnen), Christoph Wiesinger (Heidelberg) & Jakob Kühn (Rostock).

Anmeldung: 

Dipl.-Theol. Jakob Kühn
jakob.kuehn@uni-rostock.de
Theologische Fakultät Rostock/Praktische Theologie

Tagungsort:

Institut für Ökumenische Forschung
8, rue Gustave Klotz
F – 6700 Strasbourg  

 


Friedhof und Leben Eine Pilotstudie zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit kirchlicher Friedhöfe

+++ Ausfall +++ Workshop II: Friedhöfe zwischen Kommunikation, Religion und Gedenken 20.-21.03.2020

Der Erhalt kirchlicher Friedhöfe – vor allem in ländlichen Regionen – steht zunehmend in einer engen Verbindung zum Gemeindekonzept der Kirchengemeinde und deren Verständnis als Akteur im Gemeinwesen. Friedhöfe sind als Trauer- und Gedenkorte gleichsam ein öffentliches Fenster der Erinnerung und des kirchlichen Umgangs mit Erinnerungs- und Trauerkultur. Gleichzeitig sind sie aber auch Orte des Lebens, der Begegnung. Darüber werden sie immer auch als ein Schaufenster der Kirchengemeinde wahrgenommen. 

Der zukünftige Friedhofsbetrieb und die Orientierung an Veränderungen in der Friedhofs- und Bestattungskultur brauchen heute vielfältige Kommunikationsformen und eine gute Öffentlichkeitsarbeit. Netzwerke sind notwendig, in denen unterschiedliche Akteure mit je eigenen Schwerpunkten zur Friedhofsentwicklung beitragen. 

Dieser Workshop in der Mitte der Projektlaufzeit dient dem gemeinsamen Austausch aller Projektpartner und Interessierten. Neben Impulsvorträgen und Diskussionen soll hier auch bereits ein Zwischenfazit zur Studie gezogen werden.

Prof. Dr. Thomas Klie, Theologische Fakultät Rostock

Anmeldung: 
Dipl.-Theol. Jakob Kühn
jakob.kuehn@uni-rostock.de
Theologische Fakultät Rostock/Praktische Theologie

weitere Informationen unter: https://www.bestattungskultur.uni-rostock.de/forschung/friedhof-leben/





Bild und Performanz


Funerale 7


Netzwerktagung 4


On demand