Die Idee

Die BlickARTisten entstanden aus verschiedenen Projektformationen der Religionspädagogik.
 
BlickARTistik versucht, Religion in künstlerischer Weise zu erschließen und zur Darstellung zu bringen. Kunst bedarf der Phantasie und regt Phantasie an. Kunst regt Deutungen an und lässt verschiedene Deutungen zu. Kunst legt nicht fest, sondern setzt frei.
 
Wir leben in einer Gesellschaft, die sich mehr und mehr von tradierten konfessionell gebundenen Formen der Religion und Religiösität gelöst hat. Halt, Sinn und Wahrheit werden in verschiedenen Bereichen und Welten entdeckt. Unsicherheiten und Widersprüchlichkeiten haben hier und dort ihren Ort. Inkonsistenzen erscheinen nicht als Mangel. Religiöse Formen zeigen sich heute vielfach in persönlichen Kombinationsmustern und geprägt durch konfessionelle Ungebundenheit. Deren Plausibilität ist jeweils erfahrungsbezogen "gedeckt". Religion ist dabei nicht aus der Form geraten, sondern hat eine neue Form angenommen.

Symbolik und Sprache christlicher Religion sind vielen Menschen fremd. Es existiert zwar ein breites Verständnis für Spiritualität und Religion, doch ist die traditionelle Art, vom christlichen Glauben zu sprechen, unverständlich geworden. Anliegen ist es deshalb, die in theologischen Schlüsselbegriffen aufgehobenen Wahrnehmungs- und Erfahrungsgehalte so zum Ausdruck zu bringen, dass sie Anschluss finden an die Kommunikation über Sinn und Orientierungsfragen in der Gesellschaft. Verschiedene Lebenszusammenhänge rücken dabei in den Blick sowie Brücken, die zwischen diesen geschlagen werden.
 
Symbole, Metaphern, Bilder und Poesie können zu Brücken werden, weil sie von verschiedenen Seiten zu betreten sind. Im besten Fall eröffnen sie Übergänge von einer Welt zur anderen und bieten Möglichkeiten, diese Welten miteinander zu verflechten. Schräge Perspektiven entwickeln sich verbunden damit vielleicht.
 
Arbeitsstil und Arbeitsergebnisse der BlickARTisten sind von diesem Leitgedanken geprägt. Zum Beispiel
 

Die Akteure können wechseln. Sie werden innerhalb der einzelnen Projekte gesondert genannt.
 
Leitung: Prof. Dr. Petra Schulz