Studierendenrat Evangelische Theologie (SETh)

Die Bundesvertretung der Theologiestudierenden ist der SETh, der Studierendenrat Evangelische Theologie. Hier treffen sich dreimal im Jahr Studierende aus der ganzen Bundesrepublik, und manchmal auch aus dem deutschsprachigen Ausland, um sich auszutauschen und aktuelle Themen und Probleme zu besprechen. 

Informationen zum SETh sind unter diesen Adressen zu finden: 

http://www.interseth.de
https://www.facebook.com/Theologiestudium/?fref=ts

Die nächste Vollversammlung des SETh findet im Mai in München statt. Dieses wird eine ökumenische Tagung sein, die gemeinsam mit der katholischen Bundesfachschaft (AGT) und orthodoxen Studierenden gestaltet wird.

Mehr Informationen dazu findet Ihr hier: http://www.oekumenische-tagung-2016.kaththeol.uni-muenchen.de/index.html

SETh VV 2016-01 in Marburg

Im Januar waren zwei Vertreterinnen zur Vollversammlung des SETh in Marburg. Meike (Pfarramt) und Franziska (Lehramt) haben die Fachschaft Rostock vertreten. Lisa (Pfarramt) war auch vor Ort, hat aber ihren Landeskonvent (Oldenburg) vertreten.

Mai 2016 in München - Ökumenische Tagung

Dieses Mal haben wir unsere Vollversammlung in München abgehalten. Es war aber kein „business as usual“: Die Tagung stand unter dem Stern der Ökumene. In München haben wir gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Katholische Theologie (AGT) getagt. Es waren außerdem einige Studierende der orthodoxen Theologie anwesend.

 

Neben den normalen Tagungseinheiten, bei denen das Leitende Gremium neu besetzt wurde und Vertreter für die Tagung der AGT gewählt wurden, gab es auch ausreichend Zeit für den individuellen Austausch und den Austausch mit „Experten“ zum Thema. Es war der Vorstand des Ökumenischen Forums, der aus einem katholischen, einem evangelische und einem orthodoxen Theologen besteht, für eine Podiumsdiskussion zu Gast, sowie ein Mitarbeiter des Rates der EKD bei der BRD und der EU. Diese Vertreter haben jeweils einen Impuls gegeben und dann mit den Anwesenden Studierenden diskutiert.

 

Natürlich kam auch das spirituelle Leben nicht zu kurz. Eröffnet wurde die Tagung beim Ökumenischen Festgottesdienst mit Landesbischof Manzke und Weihbischof Löhr. Bei diesem Gottesdienst gab es auch eine gemeinsame Tauferinnerung. Ein weiterer Höhepunkt war das orthodoxe Abendgebet, welches die Studierenden mit uns gefeiert haben.

 

Mit vielen neuen Eindrücken, neuen Freunden und einer Handvoll Denkanstöße haben wir uns auf den Rückweg gemacht und erinnern uns gerne an die gemeinsamen Stunden.

 

Die Tagung war etwas Neues - ein Experiment. Es ist auf jeden Fall geglückt! Und wie Lucas, einer der Organisatoren, so schön sagte: Der Boden tat sich nicht auf und es ist auch niemand in Flammen aufgegangen!

Die Fachschaft auf dem Grimm-Dich-Pfad
Das Schloss - unsere Unterkunft
Das tapfere Schneiderlein
Der Froschkönig
Der Sterntaler
Die Kirche von innen - hier waren wir im Gottesdienst
Die Rostocker Vertreter
Diskussion im Plenum
Marburg - man beachte die Kirche mit dem schiefen Turm

Was haben Elisabeth von Thüringen, Martin Luther, die Gebrüder Grimm und der SETh (Studierendenrat Evangelische Theologie) gemeinsam?  

Richtig…Marburg!

Zur ersten Vollversammlung des SETh 2016 hat uns die dortige Fachschaft zu sich in die erste protestantische Uni Deutschlands eingeladen.

34 Delegierte aus Fachschaften und Konventen folgten der Einladung und machten sich aus ganz Deutschland auf den Weg, um an der Tagung mit dem Thema „Familienfreundliche Uni“ teilzunehmen. 

Freitag:

Unsere Reise beginnt um 8.25 Uhr in Rostock und wir nutzen die Fahrt, um von Lisa, die schon öfter für ihren Konvent teilgenommen hat, alle überlebenswichtigen Infos über den SETh zu bekommen ;-)

Nach einer kurzen Einführung, beginnen wir uns mit anderen Fachschaften über Probleme, Ereignisse und den Stand der Familienfreundlichkeit an den jeweiligen Fakultäten auszutauschen. Etwas unerwartet hat sich herausgestellt, dass unsere Fakultät im Thema Barrierefreiheit sehr gut aufgestellt ist, die Familienfreundlichkeit aber zu wünschen übrig lässt und an den meisten anderen Standorten wesentlich präsenter und besser umgesetzt ist.

Interessant ist auch, dass es einige Probleme beim Uniwechsel (z.B. nach Tübingen) mit den alten Sprachen gibt, da diese an einigen Standorten Fakultätsgebunden sind, und trotz bestandener Zwischenprüfung nicht anerkannt werden. 

Nach langen Gesprächen und Diskussionen gibt es endlich Abendessen, was von den Marburgern hervorragend organisiert worden ist, ebenso die Unterkunft. Wir haben im Schloss, auf den Fußspuren Luthers, mit einem Blick über die ganze Stadt genächtigt.

Um 23 Uhr, nach einer ausgiebigen Diskussion der Finanzordnung, endet der erste Tag und wir nutzen die frühe Abendstunde, um die Stadt mit der zweithöchsten Kneipendichte auf uns wirken zu lassen :-p

Sonnabend:

Nach einer sehr kurzen Nacht beginnt der Tag natürlich viel zu früh und wir müssen etwas am Frühstück sparen.

Der Morgen beginnt mit folgenden Arbeitsgruppen, in denen dankbarerweise keine Finanzordnungen debattiert werden:

  • Öffentlichkeitsarbeit

  • Letzte Schritte zum Verein 

  • Politisches Selbstverständnis 

  • Familienfreundliche Hochschule 

  • Papier zum Pastoralen Selbstverständnis

Die Arbeitsphase ist intensiv, sehr interessant und hat viel Neues aufgezeigt. Besonders die letzte AG ist sehr gewinnbringend, da wir hier die Möglichkeit haben ein Papier zum Pastoralen Selbstverständnis der EKD einzusehen und eigene Wünsche einzubringen.

Nachdem wir im Plenum alle wichtigen Ergebnisse der AGs ausgetauscht haben, bekommt auch das Top-Thema Familienfreundlichkeit an Unis seinen wohlverdienten Platz. Durch einen Vortrag des Kanzlers der Marburger Uni, Dr. Friedhelm Nonne, werden wir über die Situation in Marburg aufgeklärt, was uns auch für unsere Fakultät einige Anregungen gegeben hat.

In der Mittagspause sehen wir uns bei strömenden Regen die Stadt an, leider hatten wir so weit von der Küste entfernt nicht mit solchen Wetterumschwüngen gerechnet und waren schlecht vorbereitet. Die Stadtführung war aber sehr interessant, amüsant und informativ, also haben sich auch die nassen und kalten Füße gelohnt.

Nach dem Abendbrot gibt es im Plenum noch die Wahl von Ämtern und die abendliche Überraschung, dass die SETh Tagung noch vor Mitternacht endet ist so groß, dass unbedingt noch Lieder gesungen werden müssen, um zumindest um 00:00 Uhr zu enden. Die Sitzung schließt trotzdem „schon“ um 23.55… Ziel verfehlt sagen die alten Hasen, repräsentiert durch Lisa – zum Glück sagen wir!

Sonntag

Nach einer weiteren sehr kurzen Nacht geht es für uns in die letzte Runde, die dennoch Kraft kostet. Es gibt viel produktives Feedback und wir können uns nur abermals für die herausragende Betreuung der Marburger und die ausgezeichnete Organisation des Leitenden Gremiums bedanken. Um 10:00 Uhr besuchen wir gemeinsam den Gottesdienst, um den Tag im Anschluss mit einem Resteessen zu beenden.

Alle sind ziemlich mitgenommen, kaputt und sehen müde aus, aber wir sind alle zufrieden mit dem Ergebnis der Tagung und treten um 13.50 die Rückreise nach Rostock an. 

So viel von uns erstmal zur ersten Tagung des SETh 2016

Franzi, Lisa und Meike