Tagung: Geteilte Welten – Prekäre Grenzen

Wie werden Grenzen zwischen Mensch und Tier etabliert, verschoben und infrage gestellt?

Diese Frage steht im Zentrum der Tagung, wobei ein besonderes Augenmerk auf religiösen Aspekte der Fragestellung liegen soll. Als kulturprägende Traditionszusammenhänge haben Religionen die Deutung des Verhältnisses zwischen Mensch und Tier stets mitbestimmt. Im Rahmen der Ethik nehmen theologische Reflexionen Teil an der gesellschaftlichen Diskussion über einen angemessenen Umgang mit Tieren. Und die Kirchen fungieren nicht zuletzt an den Übergängen des Lebens als gesellschaftllich relevante Ritualakteure, die den Verlust von companion animals ebenso liturgisch begleiten wie sie sich gegenüber Tierkasualien reserviert halten.
Diese religiösen Bezüge lassen sich nur im interdisziplinären Gespräch herausarbeiten und kommen im größeren Zusammenhang der historisch und kulturell etablierten Relationen zwischen Mensch und Tier zu stehen. Die Grenzregime zwischen Mensch und Tier sollen aus verschiedenen wissenschaftlichen Fachperspektiven sowie im Horizont diverser Praxiskonstellationen erkundet werden.

Termin: 20. bis 21. November 2026
Ort: Universitätsplatz 1, HS 323
Organisator*innen: Isa Roese, Prof. Dr. Manuel Stetter

Anmeldung: isa.roeseuni-rostockde

Plakat zur Tagung
Programm der Tagung