Erfolgreiches Filmscreening „Karuara: People of the River“

RIT 08.06.2026:
Im Rahmen der Auseinandersetzung mit den Themen Mensch und Natur, dem Wandel von Lebenswelten sowie indigener Philosophie und Ökospiritualität luden der Lehrstuhl RIT und die Initiative „Rostock postkolonial“ am 8. Juni zu einer besonderen Filmveranstaltung ein. Vor rund 30 interessierten Gästen wurde im Hörsaal 323 der preisgekrönte Dokumentarfilm „Karuara. People of the River“ (Stephanie Boyd & Miguel Araoz Cartagena, 2024) gezeigt.

Der Film gewährt eindrucksvolle Einblicke in die Lebenswelt indigener Gemeinschaften im peruanischen Amazonasgebiet und beleuchtet die tiefe Verbundenheit dieser Menschen mit der Natur sowie die Herausforderungen eines stetigen kulturellen Wandels.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war das anschließende moderierte Gespräch mit der Regisseurin und Co-Produzentin Stephanie Boyd, die live per Zoom zugeschaltet wurde. Boyd berichtete detailliert über die Produktionsbedingungen und die enge Zusammenarbeit mit der indigenen Gemeinschaft vor Ort. Besonders hervorgehoben wurde, dass durch die Entstehung des Films die Rechte der lokalen Bevölkerung zunächst gestärkt werden konnten. Gleichzeitig äußerte die Regisseurin jedoch Besorgnis darüber, dass sich die aktuelle Lage vor Ort wieder verschlechtert hat.

Die Veranstaltung, die zudem von der THF, den Tagen des Indigenen Films sowie dem Verein für Soziale Bildung e.V. unterstützt wurde, stieß auf großes Interesse seitens der Theologischen Fakultät und der breiten Öffentlichkeit.

Aufgrund des Erfolgs des Abends ist geplant, die Reihe im kommenden Wintersemester mit einem weiteren Film fortzusetzen.


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